Gummistiefel-Weitwurf

Holen Sie sich den Klassiker aus Skandinavien!

Die Ursprünge des Gummistiefelweitwurfs führen nach Finnland, wo den Überlieferungen zufolge, Seeleute Ende des 19. Jahrhunderts dieses Wurfspiel ersannen.

Schwierigkeit & Technik: Die Schwierigkeit besteht darin, dass der Stiefel im Vergleich zum Hammer oder zum Diskus in der Luft sehr schnell an Geschwindigkeit verliert, da er nicht so aerodynamisch ist. Die Kunst besteht darin, dass man den Stiefel im richtigen Einstellwinkel zum Wind durch die Luft rotieren lässt. Durch die Drehungen, die auch bei anderen Wurfsportarten üblich sind, zieht der Stiefel noch den einen oder anderen Meter.

Platzbedarf ca. 30,00 x 25,00 Meter
Strombedarf kein
Einsatzgebiete Sportevents, Firmenfeiern, Straßenfeste, Messen
Personal auf Wunsch durch E & E Uppsalla meets NCV
Lieferung wir liefern den Artikel - unterweisen und unterstützen Sie in Sachen Aufbau und Durchführung
Besonderheiten je 1 Paar Männer-, Frauen-, Kinder-Gummistiefel
1 Maßband 50 m
Vermittlung und
Vermietung
Kooperation mit dem Niederlautersteiner Carnevalsverein
(NCV 1969 e.V.)

Wurfmaterial

Bei den Herren besteht das Wurfmaterial aus einem rechten oder linken Gummistiefel der Größe 43, von welchem der Bügel am oberen Ende des Schafts entfernt wurde. Das Gewicht des Stiefels beträgt 1 kg (950 - 1050 g), die Höhe beträgt 43 cm (42 - 44 cm gemessen von der Ferse bis zum oberen Ende des Schafts).
Bei den Damen besteht das Wurfmaterial aus einem rechten oder linken Gummistiefel der Größe 38, von welchem der Bügel am oberen Ende des Schafts entfernt wurde. Das Gewicht des Stiefels beträgt 0.7 kg (650 - 750 g), die Höhe beträgt 36 cm (35 - 37 cm gemessen von der Ferse bis zum oberen Ende des Schafts).
Junge Werfer (11 - 16 Jahre) werfen mit einem Stiefel der Größe 38. Kinder, die 10 Jahre oder jünger sind, werfen mit einem Stiefel der Größe 33, dessen Höhe 27,5 cm und dessen Gewicht 450 g betragen.
Der "Kontio" von Nokia erfüllt zum Beispiel die oben angegebenen Anforderungen. Der Stiefel, der für den Wettkampf benutzt wird, darf in keiner Art verändert werden. Im Wettkampf müssen wenigstens zwei Paar Herren- und Damenstiefel verfügbar sein. In Qualifikationen für die finnische Meisterschaft oder die Weltmeisterschaft müssen für jede Qualifikationsgruppe wenigstens drei Paar Herren- und Damenstiefel verfügbar sein. Die Stiefel, die im Wettbewerb benutzt werden, müssen nummeriert sein. Am Anfang des Wettkampfes muss der Schiedsrichter die Wettkampfstiefel überprüfen.

Wurfsektor und Wurfgebiet

Der Stiefel muss vom Ablaufgebiet, welches vier Meter breit und wenigstens 20 Meter lang ist, geworfen werden. Das Anlauflimit muss mit Tape oder mit Kreide markiert sein. Der Wurf muss innerhalb des Abwurfgebiets erfolgen, das vier Meter breit und fünf Meter lang ist, gesehen von der Abwurflinie. Der Werfer muss innerhalb des Abwurfgebiets verbleiben, bis der Wurf offiziell bestätigt wurde. Der Wurf wird aberkannt, wenn der Werfer die offizielle vier Meter breite Wurflinie mit irgendeinem Körperteil berührt. Das Wurfgebiet muss eben sein. Nur die Schiedsrichter und der Werfer dürfen sich während des Wurfs innerhalb des Wurfgebiets aufhalten. Für Werfer, die auf ihren Wurf warten, muss ein Gebiet abgesteckt sein, dessen Bereich drei Meter auf beiden Seiten des Anlauflimits liegt und dessen Länge 20 Meter beträgt. Der Wurfsektor muss horizontale Linien bei 20, 30, 40 und 50 Metern aufweisen.

Wurfstil und Wurfzeit

Der Wurfstil und der Griff am Stiefel sind frei, aber der Schaft muss gerade sein, wenn der Stiefel in der Luft ist (zum Beispiel darf der Schaft nicht über den vorderen Teil des Stiefels gerollt werden). In Qualifikationen und Endkämpfen muss der Wurf innerhalb von 30 Sekunden durchgeführt werden. Die Uhr wird gestartet, wenn der für die Flaggen zuständige Offizielle die weiße Flagge hebt, was bedeutet, dass jegliches Ausrüstungsmaterial bereit ist. (Die Vermesser müssen bereit sein und der für die Flaggen zuständige muss überprüfen, ob sie bereit sind.)

Der Wurf ist gültig, wenn der Stiefel auf die Sektorlinie oder in das Gebiet zwischen den Sektorlinien fällt. Jeder Wurf muss sofort von der Landemarkierung, die am nächsten zum Messpunkt liegt, gemessen werden. Der Wurf ist ungültig, wenn der Werfer die Wurflinie mit irgendeinem Körperteil berührt oder die Linie übertritt. Die Weite des Wurfs wird auf den nächsten Zentimeter gerundet. Im Falle eines Finnischen Rekordwurfs oder eines Weltrekordwurfs wird die Messung zum Messpunkt nachgemessen. In offiziellen Wettkämpfen müssen die Organisatoren ein Messgerät bereitstellen, dass wenigstens 100 Meter lang ist.

Rekorde

Weltrekorde

Männer: Jukka Vesterinen (67,31 m / FIN) - 2. Juni 2008

Frauen: Eeva Isokorpi ( 49,35 m / FIN) - 28. September 2008

Deutsche Rekorde

Männer: Fabian Lau - (52,50 m /7-Meilenstiefel) - 12. Mai 2007

Frauen: Maria Bürger (35,10 m /Spitzsteingummi 05 Döbeln) - 15. Juli 2007


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